Uta Ackermann: KA WIE KAMERA. In: „Faust Sonnengesang
– Das sind die Gewitter in der Natur“, filmedition Suhrkamp 33 / absolutmedien, 2012, Booklet.
Martin Becker: MAGMAHERZ UND FLÜGELRAUSCHEN. DER SCHRIFTSTELLER WERNER FRITSCH (2006), ausgestrahlt im Rahmen der Sendereihe „WDR3 open: WortLaut“ im Westdeutschen Rundfunk Köln.
Hans-Jürgen Drescher und Bert Scharpenberg: WERNER FRITSCH, HIEROGLYPHEN DES JETZT,Materialien und Werkstattberichte, Edition Suhrkamp 2035, Frankfurt 2002.
Prof. Dr. Norbert Otto Eke: „IM KOPF DIE TOTEN VERWESEN NICHT“. WERNER FRITSCHS „THEATER DES TODES“. In: „Zeitschrift für deutsche Philologie
125 (2006), Sonderheft: Das Gedächtnis der Literatur. Konstitutionsformen
des Vergangenen in der Literatur des 20. Jahrhunderts“, Erich Schmidt Verlag, Berlin, 2006, S. 64–81.
Prof. Dr. Norbert Otto Eke: EINSENKUNGEN IN FINSTERNISSE ODER: FLOSSENBÜRG LIEGT (NICHT NUR) IN DER OBERPFALZ. WERNER FRITSCHS GRABUNGEN. In: „Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik 67 (2009)“: Neulektüren – New Readings, S. 359–375.
Prof. Dr. Norbert Otto Eke: SPIEGEL/BILDER – WERNER FRITSCHS ANATOMIE VON TERROR UND KRIEG. In: Franz-Josef Deiters u.a. (Hg.), „Limbus. Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft“. Bd. 4: Terror und Form, Rombach Verlag, Freiburg /Berlin / Wien 2011, S. 13–28.
Prof. Dr. Norbert Otto Eke: THEATER GEGEN ALLES THEATER. In: Alo Allkemper, Norbert Otto Eke und Hartmut Steinecke (Hg.), „Poetologisch- Poetische Interventionen: Gegenwartsliteratur schreiben“, Wilhelm Fink Verlag, München 2012, S. 371-387.
Prof. Dr. Norbert Otto Eke: „WAS IST WAHR? WOHER HABEN SIE DENN IHRE BILDER?“ SHOAHERINNERUNGEN IN NEUEREN THEATER-TEXTEN (ROBERT MENASSE, WERNER FRITSCH, ROBERT SCHINDEL, MIECZYSŁAW WEINBERG). In: Torben Fischer, Philipp Hammermeister und Sven Kramer (Hg.), „Der Nationalsozialismus und die Shoah in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“, Rodopi Verlag, Amsterdam / New York 2014, S. 27–49.
Prof. Dr. Norbert Otto Eke: AUS WENIGEN PHONEMEN ERSTEHEN WELTEN IN DER VORSTELLUNG DES ZUSCHAUERS: WERNER FRITSCH: AUTOR, REGISSEUR – VISIONÄR. In: Werner Fritsch, „Nofretete/Das Rad des Glücks/Mutter Sprache“, Nachwort, Suhrkamp, Berlin 2016, S. 163-175.
Prof. Dr. Norbert Otto Eke: DIE TOTEN ZU ERLÖSEN/BIN ICH UNTERWEGS IM SCHNEE/GESTÖBER DER DEUTSCHEN SPRACHE. WERNER FRITSCHS GRENZGÄNGE. In: Isabelle Stauffer (Hg.), „Jenseitserzählungen in der Gegenwartsliteratur“, Universitätsverlag Winter , Heidelberg 2018, S. 305–326.
Prof. Dr. Norbert Otto Eke: NEUVERTEILUNG
DER WAHRNEHMUNG. HEINER MÜLLERS QUERSTELLUNGEN UND IHR NACHLEBEN BEI WERNER FRITSCH UND RENÉ POLLESCH. In: Stephan
Pabst und Johanna Bohley (Hg.), „Müller Material. Das mediale Nachleben Heiner Müllers“, Verbrecher Verlag, Berlin 2018, S. 325– 355.
Prof. Dr. Norbert Otto Eke: „DIE TOTEN DER ZUKUNFT SIND / DIE NICHT WACHBLEIBEN/ IN DIESEM TRAUM I IM HEILIGEN THEATER DES
JETZT.“ MESSIANISCHE ZEITLICHKEIT IM THEATER WERNER FRITSCHS. In: Martin Langner, Julia Lind und Agata Mirecka (Hg.), „Zukünftigkeit im zeitgenössischen Drama und Theater. Literatur- und theaterwissenschaftliche
Studien“, Verlag Brill/Fink, Paderborn 2025, S. 3–19.
Thomas Geiger: LAUDATIO WERNER FRITSCH. In: Deutsche Schillerstiftung von 1859 (Hg.), „Verleihung der Ehrengaben der Deutschen Schillerstiftung
von 1859 an Werner Fritsch am 9. Mai 2014“, Weimar 2014, S. 33–41.
Christiane Habich und Winfried Günther: INTERVIEW: WERNER FRITSCH. In: Revolver 39, Zeitschrift für Film, S. 108– 129.
Prof. Dr. Günter A. Höfler: SOUND UND SINN. REALITÄT UND POPFIKTION IN WERNER FRITSCH’S MONOLOGSTÜCK NICO – SPHINX AUS EIS. In: Susanne
Knaller (Hg.): „Realitätskonstruktionen in der zeitgenössischen Kultur. Beiträge zu Literatur, Kunst, Fotografie, Film und zum Alltagsleben“. Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 2008.
Prof. Dr. Günter A. Höfler: MEDIALE TRANSFORMATIONEN. FAUST IN WERNER FRITSCHS ‚THEATER DES JETZT‘. In: Carsten Rohde u.a. (Hg.), „Faust Handbuch. Konstellationen – Diskurse – Medien“, Verlag J.B. Metzler, Stuttgart 2018, S. 508–516.
Prof. Dr. Günter A. Höfler: LICHT WELT GEDICHT. WERNER FRITSCHS PHANETISCHE POESIE. In: „FAUST SONNENGESANG II & III“, filmeditionSuhrkamp 43 / absolutmedien, 2019, Booklet.
Prof. Dr. Günter A. Höfler: EINE SYMPOESIE DES JENSEITS: ZU WERNER FRITSCHS FILMGEDICHT FAUST SONNENGESANG. In: Anne- Kathrin Reulecke/ Johanna Zeisberg (Hg.): „Mit den Toten sprechen. Jenseitsnarrative in Literatur und Kunst der Gegenwart“. Böhlau Verlag, Wien/ Köln 2021.
Thomas Irmer: EIN MUTAKT DES FERNSEHENS. DAS FILMGEDICHT FAUST SONNENGESANG VON WERNER FRITSCH. In: „Faust Sonnengesang – Das sind die Gewitter in der Natur“, filmedition Suhrkamp 33 / absolutmedien,
2012, Booklet.
Susanne Ledanff: GOETHE’S FAUST“ IN WERNER FRITSCH’S „THEATER OF THE NOW. In: Lorna Fitzsimmons (Hg.), „Goethe’s Faust and Cultural Memory, Comparatist Interfaces“, Leigh University Press, Plymouth, United Kingdom. Co-published with The Rowman &Littlefield Publishing Group, Inc, Lanham, Maryland, 2012, S. 149– 175.
Hannes Leuschner: FAUST. KEIL. KAIROS. ZUR VERSÖHNUNG VON LESEN UND SCHREIBEN IN WERNER FRITSCHS FILMGEDICHT FAUST SONNENGESANG. In: „Faust Sonnengesang – Das sind die Gewitter in der Natur“, filmedition Suhrkamp 33 / absolutmedien, 2012, Booklet.
Marian McCurdy: FAUST CHROMA (2008) WERNER FRITSCH (DIR. PETER FALKENBERG). In: dies., „Acting and its Refusal in Theatre and Film“, Intellect Bristol/ UK, Chicago/ USA, 2017.
Marian McCurdy: ENIGMA EMMY G.RING (2008) WERNER FRITSCH (DIR. PETER FALKENBERG). In: dies., „Acting and its Refusal in Theatre and Film“, Intellect Bristol/ UK, Chicago/ USA, 2017.
Cees Nooteboom: ZU WERNER FRITSCHS FAUST SONNENGESANG, in „Faust Sonnengesang – Das sind die Gewitter in der Natur“, filmedition Suhrkamp 33 / absolutmedien, 2012, Booklet.
Friedhelm Rathjen: MERISCHE ODYSSEEN. NOTIZEN BEIM BETRACHTEN VON WERNER FRITSCHS FAUST SONNENGESANG III (2019). In: ders.: „Buchlesebuch 4. Rezensionen zur deutschsprachigen Literatur von 2000 bis 2020“. Edition ReJoyce, Südwesthörn 2025, S. 94–99.
Carsten Rohde: POSTHEROISCHE IDENTITÄTSMODELLE – FAUST – METAMORPHOSEN IN DER NEUEREN DEUTSCHSPRACHIGEN LITERATUR, IV. WERNER FRITSCH: „FAUST SONNENGESANG“ (2010). In: Monika Wolting (Hg.), „Identitätskonstruktionen in der deutschen Gegenwartsliteratur“, V & R Unipress, Göttingen 2017,S. 29–32.
Ronald Steckel: NOTIZEN ZUM FILM FAUST SONNENGESANG in „Faust Sonnengesang – Das sind die Gewitter in der Natur“, filmedition 33 / absolutmedien, 2012, Booklet.
SPRACH-BILDER VERSUS THEATER-BILDER. Möglichkeiten eines szenischen Umgangs mit den „Bilderwelten“ von Werner Fritsch (Lisa Marie Küssner) Tectum Verlag, Marburg 2006.

Werner Fritsch ist das, was man einen poetischen Topographen nennen möchte, der die Landschaft seiner oberpfälzischen Heimat in Sprache fasst, sie zur Figur werden lässt. Natur wird in Analogie gesetzt zum menschlichen Körper und seiner Sprache, die in ihm, aus ihm heraus entsteht und über ihn hinaus, in die Landschaft hinein wächst. So erhält eine Topographie in der Sprache einen neuen medialen Körper. Am Rezipienten ist es, den Sprung über die Sprache hinweg zu wagen, um zu den Bildern zu gelangen, die sie evoziert. In Sprach-Bilder versus Theater-Bilder? werden drei Theatertexte Fritschs auf die Bildhaftigkeit ihrer Sprache hin untersucht und – anhand der Inszenierungen von Thomas Krupa und Elmar Goerden – deren Übertragbarkeit auf die Szene analysiert. Der Cherubim-Monolog ist das Exzerpt des gleichnamigen Romans über den authentischen Bauernknecht Wenzel Heindl, der das poetische Wurzelwerk des Autors darstellt. Wondreber Totentanz. Traumspiel, eine Tragödie, deren Zentrum der Tod in vielerlei Gestalt ist, und Es gibt keine Sünde im Süden des Herzens. Höllensturz, ein Komödientext, der in einem Altersheim als Ort der Handlung die Frage nach dem Ursprung des Menschen verhandelt, bilden zwei sich ergänzende Gegenpole im Fritsch-Kosmos.
SPRACHE JENSEITS VON SPRACHE. Textanalysen zu Werner Fritschs STEINBRUCH, FLEISCHWOLF, CHERUBIM und CHROMA (Stefan Pokroppa) Aisthesis Verlag, Bielefeld 2003.

Es sind eigenwillige Texte, die Werner Fritsch wie elektrisiert in seine Tastatur hämmert. Sprachkunstwerke, die schockieren und verwirren, provozieren und anrühren gleichermaßen. Mit radikalen Mitteln führt der oberpfälzische Autor die Sprache an ihre Grenzen und darüber hinaus, um von dem zu erzählen, was jenseits dieser Grenzen liegt. Fritsch, dessen künstlerisches Repertoire Theaterstücke, Hörspiele und Filme umfaßt, zählt zu den herausragenden Literaten der Gegenwart.
In Sprache jenseits von Sprache geht Stefan Pokroppa der Poetik des Schriftstellers nach, geleitet von den Beobachtungen einer systematischen Analyse seiner grundlegenen Texte. Er veranschaulicht, wie Fritsch in Steinbruch seine Sprache auf alle möglichen Bedeutungen hin erschließt. Der Monolog des Rekruten beim Wehrdienst stellt den literarischen Befreiungsschlag des Schriftstellers dar. In dem Theaterstück Fleischwolf bietet Fritsch ein verdichtetes Zitat einer beim Militär und im Rotlichtmilieu gehörten Sprache dar. Dabei wird diese gleichsam wie in einem schamanistischen Ritual auf dem Altar der Kunst geopfert und gleichzeitig gerettet. In seinem Roman Cherubim setzt Fritsch dem alten Bauernknecht Wenzel Heindl ein literarisches Denkmal, indem er ihn Geschichten erzählen läßt, die seine Leser ins Paradies der Poesie entführen. Mit Chroma – Farbenlehre für Chamälions behandelt Pokroppa schließlich einen der neusten und kunstvollsten Texte von Werner Fritsch und gelangt so zu einer ersten literaturwissenschaftlichen Einschätzung der poetischen Entwicklung des in Berlin lebenden Autors.
SPRACHKÖRPER. Zur Relation von Sprache und Körper in der zeitgenössischen Dramatik – Werner Fritsch, Rainald Goetz, Sarah Kane (Anna Opel) Aisthesis Verlag, Bielefeld 2002.

Vor dem Hintergrund eines sich in den 80er Jahren abzeichnenden radikalen Bruchs mit dramatischen Konventionen (wie Figur, Handlungszusammenhang und Schaffen eines fiktiven Szenenkontextes) in den Theatertexten etwa von Heiner Müller und Elfriede Jelinek werden in der vorliegenden Untersuchung Theaterstücke der drei exponierten zeitgenössischen Autoren Werner Fritsch, Rainald Goetz und Sarah Kane einer intensiven Sprachanalyse unterzogen. Ein Ziel der Untersuchung ist es, die Konsequenzen dieses Traditionsbruchs für die aktuelle Theaterästhetik zu bestimmen. Der Arbeit liegt die These zugrunde, daß in den neueren Theatertexten die Figur als psychologische oder charakterliche Entität verdrängt wird von abstrakter konzipierten, vor allem sprachlich motivierten Formationen. Zur Bestimmung dieser Innovation wird der Begriff ‚Sprachkörper‘ eingeführt.
Erstmals wird hier ein wissenschaftlicher Zugriff auf die Gesamtwerke der genannten Dramatiker geleistet. An die Einführung in das jeweilige Gesamtwerk schließt sich die detaillierte Analyse eines exemplarischen Stückes an. Lektüreerfahrungen werden mit Beobachtungen bei Theaterinszenierungen der Texte konfrontiert. Daraus erschließen sich – trotz der ästhetischen Bandbreite, die sich aus der Verschiedenheit der dramatischen Entwürfe ergibt – signifikante Tendenzen einer aktuellen Theaterästhetik.
